Ylvis @ Expensive Jacket Tour, Oslo Spektrum

Ylvis
Oslo Spektrum, Norwegen // 28.02.2014

vg.no

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Vor zwei Jahren haben Ylvis das Oslo Spektrum für diesen Termin gemietet ohne einen rechten Plan was sie denn nun genau mit diesem Termin anfangen sollen. Jetzt war es endlich soweit und es ist absoluter Wahnsinn was die Jungs aufgefahren haben!

Schon der Beginn der „Expensive Jacket Tour“ ist dramatisch: Ein Countdown zählt von 10 Minuten an runter, dann Dunkelheit, dann ein Clip: Ylvis werden „aktiviert“ und ausstaffiert, wieder Dunkelheit, Scheinwerfer und endlich werden Vegard und Bård in ihren feschen Outfits an Seilen heruntergelassen, es wird sich dramatisch entkleidet und erst dann geht’s über in den ersten Song.

Pyrotechnik, Gold-Funken-Regen, Feuerwerk, Bling-Bling, Kettensäge, Blut, jede Menge Accessoires, Gäste (Calle, Magnus, ihr kleiner Bruder Bjarte, Tänzer, und weitere bekannte Gesichter z.B. aus dem gemeinsamen Charity Song für das Averøya Infoschild), Dramatik und natürlich wahnsinns Stimmen.

Jeder Song wird im passenden Outfit präsentiert und mit extra Gimmicks versehen. So wird zum Beispiel bei „Work It“ ein fahrbarer Whirlpool auf die Bühne gebracht und Vegard gibt den 2. Rap-Part im Shaggy-Style zum Besten. Natürlich gibt es Blumen zum ins-Gesicht-werfen bei „Someone like me“. „Cabin“ wartet mit der „small separate Cabin for that kind of stuff“ auf aus der später Bård im weißen Anzug erscheint, um den Saxophon-Part zu spielen. Ein Ausschnitt zu Calles Airhorn Classics wird samt fiesen Airhorn-Spaß (die arme Julia wird erschreckt) performed. Cheerleader bei „Massachusetts“, Trommler und Fahnenschwenker bei „Janym“, Tänzer bei „Pressure“ – es gibt einfach zu jedem Lied nicht nur was auf die Ohren sondern auch jede Menge für die Augen. Beim neuen Song „Shabby Chic“ wird ein Stuhl mit der Axt zerlegt, aber das ist noch gar nichts: Bei „Pie Jesu“ zerlegen sich die Brüder gegenseitig in Zeitlupe, mit viel Blut und Kettensäge. Herrlich anzuschauen! Ich frage mich wie es den Kindern dabei ergeht…
Spätestens beim Penis-Song „Ytterst på tissen“ wird klar, dass darauf einfach keine Rücksicht genommen wird, und das ist auch gut so! Wäre sonst doch sehr schade drum.
Besonders hervorzuheben wäre da noch der Auftritt von ihrem kleinen Bruder Bjarte, der zeigt, das anscheinend die komplette Familie Ylvisåker für die Bühne geboren wurde…
Der Fuchs kommt ganz zum Schluss. Der „Zufalls“-Hit mit mittlerweile über 370.000.000 Klicks bei youtube beendet nach guten 90 Minuten das fantastische Konzert.

Ich kann einfach nur sagen es war überwältigend! Das war eher ein komplettes Schauspiel mit Getöse und Bling-Bling als ein Konzert! Ich mag gleich noch mal! Da kann man nur hoffen, dass Ylvis auf den Geschmack gekommen sind und dies öfters mal wiederholen werden.
Ein kleiner Lichtblick: Das Oslo Konzert wurde gefilmt, die Hoffnung auf eine Live-DVD steigt!
Wer das ganze selbst live erleben mag: Momentan gibt es noch die Chance am 16. Mai in Bergen. Auf, auf!

FunFact: Ylvis haben alles Geld aus dem Konzert in das Konzert selbst gesteckt, so dass am Ende nicht mal eine PS4 für sie bei rausgesprungen ist, arme Jungs 😉

Setlist:
01 Pressure
02 Shabby Chic
03 Jeg heter Finn
04 Work it
05 Someone like me
06 Pie Jesu
07 We are the champions (Calle from Airhorn Classics)
08 You raise me up (Calle from Airhorn Classics)
09 Massachusetts
10 I will never be a star (Bjarte Ylvisåker)
11 The Cabin
12 Careless Whisper
13 Sammen finner vi frem
14 Ytterst på tissen
15 Stonehenge
16 Janym
17 Jan Egeland
18 The Fox (What Does the Fox Say?)

Ein paar mehr Fotos gibt es bei vg.no

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